Christine Mann, Tochter von Werner Heisenberg, Ehefrau von Frido Mann, Mutter, Psychologin und Theologin, schreibt über ihre Herzerkrankung und die Zeit in der Klinik, ihre allmähliche Genesung und ihren Kampf zurück ins Leben, aber auch über Momente der Hilf- und Hoffnungslosigkeit. An ihrer Seite ihr Ehemann Frido, der sich wie sie tapfer durch Corona-Regeln kämpft, seine einst starke und jetzt schwache Frau und ihre Handtasche in langen Klinikgängen sucht und sie zu Bewegung und künstlerischer Tätigkeit ermutigt.
Sie stehen einander bei und befinden sich zugleich auf einer Achterbahnfahrt der Gefühle zwischen Angst und Hoffnung, die ihren ganzen Mut abverlangt. In seinem Nachwort schildert Frido Mann die letzten Monate im Leben seiner Frau; dass er sie begleitet, war für ihn selbstverständlich, kostete ihn aber all seine Kraft. Sein Text ist ein Dokument seiner Trauer um eine außergewöhnliche Frau mit viel Humor.
49Zitat:
Man kann mit der Seele eines anderen Menschen mitschwingen wie mit der zentralen Ordnung. (Werner Heisenberg)











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