In „Das Stunden-Buch“ begegnen wir einem jungen Dichter auf der Suche:
nach Gott, nach Sinn, nach einer Sprache fü r das Innerste.
Rilke schafft dabei Gedichte, die wie moderne Gebete klingen – leise, tastend, oft von ü berraschender Klarheit.
Ein Werk, das auch heute noch Leserinnen und Leser bewegt, die sich mit den groß en Fragen des Lebens auseinandersetzen mö chten:
„Ich lebe mein Leben in wachsenden Ringen,
die sich ü ber die Dinge ziehn.
Ich werde den letzten vielleicht nicht vollbringen,
aber versuchen will ich ihn.
Ich kreise um Gott, um den uralten Turm,
und ich kreise jahrtausendelang;
und ich weiß noch nicht: bin ich ein Falke, ein Sturm
oder ein groß er Gesang.“
(Zitat auf S. 5 in diesem Buch.)
Erstmals erschienen 1905. Hier frisch aufgelegt als gebundene Neuausgabe in gut lesbarer Schriftgrö ß e. Mit Lesebä ndchen.
Rainer Maria Rilke.
Das Stunden-Buch.
Erstdruck: Insel Verlag, Leipzig 1905.
Durchgesehener Neusatz, der Text dieser Ausgabe folgt:
Insel Verlag, Frankfurt am Main 1972.
Vollstä ndige Neuausgabe, Gö ttingen 2025.
LIWI Literatur- und Wissenschaftsverlag








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