Ohne Queen Victoria (1819 – 1901) hätte die britische Monarchie kaum überlebt. Sie erfand die Familienmonarchie und wurde damit zu einem moralischen Kompass für die aufsteigende Mittelschicht. Mit resolutem Machtinstinkt erlangte sie den Titel einer Kaiserin von Indien und inszenierte die Monarchie als wichtigstes Symbol des britischen Empires. Bis zuletzt blieb das Herrschaftswissen der Queen für die politischen Eliten unersetzlich. Karina Urbach schildert Victoria als Monarchin und Mutter, als Strippenzieherin dynastischer Diplomatie wie als Zentralgestirn einer viktorianischen Fortschrittswelt. Sie zeigt sie in ihrem Egoismus und ihrer Großzügigkeit, ihren Wutausbrüchen, ihrem Mitgefühl – vor allem aber in ihrem enormen Charme. Diese Biografie zeichnet ein frisches, lebendiges Bild der großen Königin, die durch die Heiraten ihrer Kinder zur «Großmutter Europas» wurde und so auch die Geschicke des ganzen Kontinents prägte.
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
KAPITEL 1 Eine Dickens’ sche Kindheit
KAPITEL 2 Eine kindliche Kö nigin?
KAPITEL 3 Auftritt Pygmalion
KAPITEL 4 Politische Herausforderungen
KAPITEL 5Die Familienfirma: Gefü hl und Kalkü l
KAPITEL 6 Der Krimkrieg
KAPITEL 7 Victoriana
KAPITEL 8 Rasender Stillstand
KAPITEL 9 Im Alleingang: Ein Empire fü r die Fee
KAPITEL 10 Der perfekte Tod
KAPITEL 11 Die Vorbildfamilie zerbricht
Zeittafel
Bibliografie
Bildnachweis
Personenregister








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