„Das Leben zeigt sein wahres Gesicht oft erst am Abgrund. Und manchmal muss man Tote begleiten, um zu verstehen, wie man lebendig bleibt“, sagt er als Sargträger, der oft aufs Ende anderer schaut, und weiß: Am Ende zählt, was vorher war.
Fleischer erzählt von bewegenden Momenten am offenen Grab. Da ist eine Familie, die sich nicht einigen kann, ob Mutter das so gewollt hätte. Oder die Tochter, die beim Sarg die Playlist verwechselt – absichtlich? Erlebnisse, kurios wie bewegend, die mehr über das vergangene Leben verraten als jede Grabrede.
„Der Tod eines anderen Menschen konfrontiert uns damit, dass wir selbst eines Tages sterben.“ Humorvoll, ernst und tröstend wendet er sich an alle, für die es noch nicht zu spät ist.


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