Der Yukon, das Land der Trapper, der Goldgräber und Abenteurer – aber auch das Land der Kälte, der Schlittenhunde und der unberührten Natur.
Acht Monate kämpften sich Franz Six, Anton Stadler und Andreas Hutter durch die subarktische Wildnis. Nicht alles kam, wie es geplant war. Mit viel Improvisationstalent schafften es die drei aber stets, sich aus den brenzligen Situationen zu befreien.
Im Februar waren sie im Süden des Yukon-Territoriums gestartet, nachdem sie drei Monate abseits von jeglicher Zivilisation mit ihren Hunden trainiert hatten. Auf ihrer Tour, die sie quer durch die Mackenzie-Mountains führte, bekamen sie für drei Monate keine andere Menschenseele zu Gesicht. Sie kämpften sich durch bis zu zwei Meter tiefen Pulverschnee, der ihre Tagesetappen bis auf fünf Kilometer schrumpfen ließ.
Nach einigen Wochen erreichten sie die windgepeitschten Hochebenen, die Mac Millan Planes. Über diese Plateaus gelangten sie zu den schwer begehbaren Bergtälern der Mackenzie-Mountains, die durch steile Pässe miteinander verbunden sind. Im April standen sie am Snake, dem Fluß, der sie zu ihrem Ziel, einem Indianerdorf im äußersten Norden Kanadas, führen sollte.
Leider hatte sie inzwischen der Frühling eingeholt. Das Eis auf den Flüssen schmolz.
Kurze Zeit konnten sich die drei Männer mit ihren 16 Huskies noch über wacklige Eisbrücken, schneefreie Flußläufe und immer wied


Bewertungen
Es gibt noch keine Bewertungen.